Wie kann man Diabetes wirksam vorbeugen

06 Oktober 2016

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Er gilt heute als Volksseuche, doch eine unvermeidliche Erkrankung ist Diabetes Typ 2 keineswegs. Tatsächlich könnt ihr sogar selbst eine ganze Menge tun, um euch vor der '' Zuckerkrankheit '' zu schützen. 

Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, die zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel führt. Unter dem Begriff Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) werden Störungen des Zuckerstoffwechsels zusammengefasst, die den Blutzuckerspiegel dauerhaft erhöhen



Geschichte und Entwicklung des Diabetes

2. Jahrhundert n. Chr.

Der griechische Arzt Aretaios von Kappadokien (ca. 80 - 130 n. Chr.) nennt als erster eine von ihm diagnostizierte "Erkrankung des Magens" Diabetes. Das Wort bedeutet "entleeren" oder "hindurchlaufen". Der Begriff Diabetes mellitus bedeutet so viel wie "Durchfließen, mit Honig gesüßt".


16. Jahrhundert

Paracelsus (1493 - 1541) stellt neue Theorien über die Ursache des Diabetes auf. Der Arzt ist der Ansicht, dass die Zusammensetzung des Blutes bei Diabetikern verändert ist.


1685

Der Schweizer Arzt Johann Conrad Brunner beschreibt den Zusammenhang zwischen Diabetes und der Bauchspeicheldrüse.

1780

Der englische Arzt Francis Home entdeckt eine Methode zum Nachweis von Zucker. Durch Zusatz von Hefe wird der im Urin von Diabetikern enthaltene Zucker zur Gärung gebracht. Home stellte nach beendeter Gärung fest, dass der süße Geschmack des Urins verschwunden war.


1893

Nachweis des Zusammenhangs zwischen Diabetes und der Insulin produzierenden Bauchspeicheldrüse am Hund.

1910>

Deutsche Forscher versuchen, Insulin zu produzieren.

1921

Frederick Grant Bantling und Charles Herbert Best isolieren aus der Bauchspeicheldrüse von Hunden eine Substanz, die sie diabetischen Hunden spritzten und so deren Blutzuckerwerte senkten. Einige Zeit später wird dieses Experiment auf den Menschen übertragen. Die Wissenschaft glaubte zunächst, den Kampf gegen die Krankheit Diabetes gewonnen zu haben.

1943

Der holländische Internist Willem Joan Kolff entwickelt eine Dialysemaschine für Nierenkranke.

1950

Erste erfolgreiche Dialyse am Menschen mithilfe einer "künstlichen Niere".

1955

Nach zehnjähriger Forschungsarbeit kann der Brite Frederick Sanger den chemischen Aufbau des Insulins klären. Aufgrund dieser Forschungsarbeit wird es möglich, Insulin synthetisch herzustellen.

1974

Unterscheidung des Diabetes in Jungendlicher Diabetes (Typ 1) und Altersdiabetes (Typ 2) .



1976

Erste Gewinnung von etwa 400 mg reinem Humaninsulin


1979

Entdeckung der Struktur des Humaninsulinmoleküls; biosynthetische Herstellung von Humaninsulin in den



1981

Für die Therapie stehen erstmals Rinderinsuline zur Verfügung, gefolgt von Schweineinsulin.


1982

Das Humaninsulin tritt einen weltweiten Siegeszug an. Seine Verträglichkeit wird durch kein anderes Insulin erreicht.


1984



Die kleinste Insulinpumpe der Welt mit 24-Stunden-Wirkung wird in die Pumpentherapie eingeführt und setzt neue Maßstäbe.


1990

Nach Inkrafttreten des Gentechnikgesetzes wird an der Herstellung von biosynthetischem Humaninsulin gearbeitet.


Ende der 1990er Jahre

Gentechnisch gewonnenes Kunstinsulin ("Insulinanalog")






2003

8 Prozent der deutschen Kinder sind fettsüchtig. 20 Prozent der deutschen Kinder sind dauerhaft übergewichtig. 30 Prozent der deutschen Jugendlichen sind dauerhaft übergewichtig. Nur ein Drittel der männlichen Bevölkerung Deutschlands kann derzeit als normalgewichtig bezeichnet werden. Bei den Frauen sind es etwas weniger als die Hälfte.



Entwicklung des Diabetes



1985
  •  weltweit: 30 Millionen Diabeteskranke

2003
  •  weltweit: 194 Millionen Diabeteskranke 
  •  Deutschland: 5,1 Mio. (Dunkelziffer geschätzt: 8 Mio.) davon 300.000 Typ 1; 4,8 Millionen Typ 2


2010
  • Deutschland: ohne Gegenmaßnahmen: 10 Mio. (geschätzt)

2023

  •  weltweit: 330 Mio. (geschätzt) 
  •  Deutschland: 12 - 14 Mio. (geschätzt) (20 Prozent der Bevölkerung)


( Quelle : Zeit.de )



Was kann man tun


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Gemüse und Getränke

Natürlich hat das, was wir essen, Einfluss auf unsere Gesundheit. So heißt es auch : Du bist, was du isst. Seit doch öfter mal knackig frisch und verzehrt mehr Gemüse und Salat. Ideal sind diese Lebensmittel zum Beispiel als Vorspeise geeignet. Sie füllen den Magen und reduzieren so die Menge, die wir beim Hauptgericht verzehren.

Obst ist ebenfalls gesund, enthält jedoch häufig viel Fructose ( Fruchtzucker). Deshalb Trauben, Bananen & Co. nicht im Übermaß genießen und mehr auf Gemüse setzen. Apropos : Fruchtsäfte gilt die Einschränkung noch stärker. Laut einer Studie mit über 185.000 Probanden kann der regelmäßige Genuss das Diabetes - Risiko sogar erhöhen, statt zu senken. Zuckerhaltige Limonaden oder auch gesüßte Teemixgetränke solltet ihr ebenfalls nur selten trinken. Optimal sind Mineralwasser und ungesüßte Kräutertees.



Zucker und Fette


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Keine Sorge, ihr müsst nicht komplett auf Süßigkeiten verzichten. Allerdings sollten die meisten Menschen den Konsum deutlich einschränken : Rund 35 Kilo Zucker isst jeder Deutsche nämlich im Schnitt pro Jahr, allein 20 Pfund Schokolade. Setzt möglichst auf unverarbeitete Zutaten, am besten Fertigmahlzeiten vermeiden ( in ihnen steckt meist sehr viel Zucker ) und nascht lieber bewusst.

Wenn ihr Kohlenhydrate zu euch nimmt, bevorzugt solche mit hohen Ballaststoffanteile wie zum Beispiel Vollkornbrot und Vollkornnudeln, Naturreis, Müsli. Fette sind zwar unverzichtbare Nährstoffe, sollten jedoch ebenfalls in Maßen und in gesunder Form verzehrt werden. Mehrfach ungesättigte Pflanzenölen sind empfehlenswert, gehärtete Fette zum Beispiel in Wurst, Frittiertem einschränken, insbesondere die gefährlichen Transfette.


Nikotin  und Wein



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Raucher haben ein bis zu 50 Prozent höheres Risiko, an Diabetes zu erkranken. Die genauen Ursachen sind noch nicht erforscht. Gesichert ist dass ein Nikotinverzicht unbedingt zu empfehlen ist. Anders sieht's bei Alkohol aus : Der kann in geringen Mengen sogar gegen Diabetes nützen. Bei Frauen dürfen's im Schnitt pro Tag 24 Gramm sein, bei Männern 22 Gramm.

Aber Achtung : Ab einem Mittelwert von ca. 50 Gramm Alkohol täglich erhöht sich bei beiden Geschlechtern die Diabetes - Wahrscheinlichkeit drastisch.

Blutdruck und Schlaf

Zwischen Blutdruck und Diabetes besteht ein direkter Zusammenhang. Wenn ihr an Hypertonie ( Bluthochdruck) leiden solltet ihr die Werte frühzeitig senken, um Schäden an den Gefäßen zu vermeiden. Auch eure Nachtruhe solltet ihr mehr Bedeutung zumessen : Wer ständig zu wenig schläft, irritiert den Stoffwechsel und beeinflusst die Insulinausschüttung negativ.


Sport und Taille

Schon 30 Minuten Bewegung pro Tag, am besten Ausdauersport wie Walking, schwimmen oder Radeln, bietet einen guten Diabetes - Schutz. Und reduziert eventuelles Übergewicht, das ebenfalls  einen Risikofaktor darstellt. Achtet aber nicht nur auf die Waage, sondern auch darauf, dass euer Bauchumfang im '' grünen Bereich '' bleibt : bei Frauen unter 80, bei Männern unter 94 Zentimetern.


Diabetes - Typen 

Diabetes Typ 1

Diese Diabetesform macht etwa 3-5 % aller Diabetesfälle aus und tritt insbesondere im Kindes- und Jugendalter auf, kann aber auch später im Erwachsenenalter eintreten. Früher wurde Diabetes Typ 1 auch als jugendlicher oder juveniler Diabetes bezeichnet.

Ursache ist eine Zerstörung der insulinproduzierenden Betazellen in den Langerhansschen Inselzellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) durch einen Autoimmunprozess. Für das Entstehen eines Typ 1 Diabetes sind vermutlich erbliche Veranlagung, äußere Faktoren (z. B. bestimmte Virusinfektionen) und eine Fehlsteuerung des Immunsystems verantwortlich. Dabei richten sich körpereigene Abwehrzellen (Antikörper) gegen die insulinproduzierenden Zellen (Betazellen) der Bauchspeicheldrüse und zerstören diese. Die wichtigsten Antikörper beim Typ 1 Diabetes sind zytoplasmatische Inselzell-Antikörper (ICA), Insulin-Autoantikörper (IAA), Antikörper gegen das Enzym Glutamatdecarboxylase (GADA) und Antikörper gegen die Tyrosinkinase IA-2 (IA-2A). Diese Antikörper sind schon Monate bis Jahre vor Ausbruch des Diabetes im Blut nachweisbar.


Die Folge der zerstörten Betazellen ist ein Mangel an Insulin, sodass Glukose nicht mehr in die Körperzellen aufgenommen werden kann und der Blutzuckerspiegel ansteigt. Weil ein absoluter Insulinmangel vorliegt, muss Insulin von außen zugeführt werden.



Diabetes Typ 1 wird mit einer Wahrscheinlichkeit von 3-5 % von einem Elternteil auf ein Kind vererbt. Sind beide Eltern an Typ 1 Diabetes erkrankt, steigt das Risiko auf 10-25 % an. Neben dieser Veranlagung müssen äußere Faktoren vorhanden sein, damit die Erkrankung zu Tage tritt. Vermutlich spielen hier Virusinfektionen und Ernährungsfaktoren eine Rolle.



Diabetes Typ 2


Dies ist mit über 90 % die mit Abstand häufigste Diabetesform. Früher wurde sie auch als Altersdiabetes bezeichnet, weil vor allem ältere Menschen betroffen sind. In der heutigen Zeit gehören jedoch zunehmend auch jüngere Menschen dazu, weil die Risikofaktoren Übergewicht und Bewegungsmangel immer häufiger schon in jungen Jahren vorhanden sind. Beide Risikofaktoren führen zu einer verminderten Insulinempfindlichkeit (Insulinresistenz) und zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel. Außerdem geben die Betazellen nach einer Mahlzeit das Insulin zu langsam ab. Diese Störungen führen dazu, dass das Hormon Insulin seine Aufgaben im Körper nicht mehr richtig erfüllen kann. Meist verlaufen diese Prozesse jedoch schleichend, sodass die Erkrankung häufig erst spät erkannt wird, wenn bereits Folgeerkrankungen aufgetreten sind.


Die Vererbung spielt beim Diabetes Typ 2 eine wichtige Rolle. Das Erkrankungsrisiko für eineiige Zwillinge von Typ 2 Diabetikern beträgt 50-90 %. Heutzutage weiß man allerdings, dass neben der erblichen Veranlagung zusätzlich äußere Faktoren wie Fehlernährung, Übergewicht oder Bewegungsmangel hinzukommen müssen, damit sich ein Diabetes Typ 2 entwickelt.



Diabetes Typ 2 und auch seine Vorstadien treten häufig gemeinsam mit anderen Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf. Man spricht von einem „Metabolischen Syndrom“, wenn folgende Faktoren vorhanden sind:


  • Bauchumfang ≥94 cm (Männer) bzw. ≥80 cm (Frauen)
zusätzlich zwei der folgenden Faktoren:

  • Triglyzeride ≥150 mg/dl oder entsprechende Therapie

  • HDL-Cholesterin <40 mg/dl (Männer) bzw. <50 mg/dl (Frauen) oder entsprechende Therapie

  • Blutdruck systolisch ≥130 mmHg oder diastolisch ≥85 mmHg oder blutdrucksenkende Therapie

  • Nüchternglukose ≥100 mg/dl bzw. 5,6 mmol/l oder bekannter Diabetes Typ 2


Schwangerschaftsdiabetes

Unter Schwangerschaftsdiabetes oder Gestationsdiabetes versteht man einen dauerhaft erhöhten Blutzuckerspiegel der Mutter, der erstmals während der Schwangerschaft auftritt. Möglicherweise bestand der Diabetes aber auch schon unerkannt vor der Schwangerschaft. Etwa 4 % aller Schwangeren sind von einem Schwangerschaftsdiabetes betroffen, der unbehandelt erhebliche Gesundheitsrisiken für Mutter und Kind mit sich bringt. Meist tritt ein Schwangerschaftsdiabetes in der 24. bis 28. Schwangerschaftswoche auf. In dieser Zeit nimmt hormonbedingt die Insulinempfindlichkeit der Zellen ab und der Blutzucker kann leicht ansteigen. Bei Frauen mit Gestationsdiabetes steigt der Blutzucker während der Schwangerschaft jedoch deutlich über das normale Maß hinaus an. Nach der Entbindung normalisiert sich der Blutzucker wieder, allerdings entwickeln 30-50 % der Frauen in den Folgejahren Diabetes Typ 2 oder Typ 1. Ein Schwangerschaftsdiabetes scheint außerdem das Risiko für das Kind zu erhöhen, später übergewichtig zu werden und einen Diabetes Typ 2 zu entwickeln.

Folgende Risikofaktoren für die Entwicklung eines Schwangerschaftsdiabetes sind bekannt:


  • Alter über 30 Jahre

  • Diabetes in der Familie

  • Bluthochdruck

  • Fettstoffwechselstörungen

  • Früher bereits aufgetretener Schwangerschaftsdiabetes oder die Geburt eines mehr als 4 Kilogramm schweren Kindes in der Vergangenheit



Weitere Diabetesformen

Neben den genannten gibt es weitere, eher seltene Diabetesformen. Diabetes kann beispielsweise durch Erkrankungen wie eine Bauchspeicheldrüsenentzündung, Hormonstörungen oder Medikamente ausgelöst werden. Zwei weitere Sonderformen sind LADA und MODY. LADA steht für „late autoimmune diabetes in adults“ und bedeutet, dass ein Typ 1 Diabetes vorliegt, der spät im Erwachsenenalter auftritt.


MODY bedeutet „maturity onset diabetes in the young“. Dieser Form liegen genetische Störungen des Glukosestoffwechsels zugrunde, die mit einem Diabetes mellitus verbunden sind und familiär vererbt werden.



Diabetes bei Kindern

Diabetes ist die häufigste Stoffwechselerkrankung im Kindesalter. Meist handelt es sich um Diabetes Typ 1, aber auch Diabetes Typ 2 wird beobachtet. Experten haben festgestellt, dass weltweit die Zahl der kindlichen Typ 1 Diabetiker zunimmt, vor allem bei Kleinkindern. Die Ursachen dieses Anstiegs sind bislang unbekannt. Nach aktuellen Schätzungen leben in Deutschland ca. 17.500 Kinder und Jugendliche im Alter von 0 bis 14 Jahren mit einem Typ 1 Diabetes. In der Altersgruppe von 0 bis 19 Jahren sind etwa 30.500 Kinder und Jugendliche von einem Typ 1 Diabetes betroffen. Besorgniserregend ist auch die Zahl der Jugendlichen, die schon in jungen Jahren übergewichtig sind und in der Folge an Diabetes Typ 2 erkranken: Jährlich gibt es etwa 200 Neuerkrankungen. Experten fordern deshalb, bei Jugendlichen mit Adipositas einen Glukosetoleranz-Test durchzuführen, um schwere Folgeerkrankungen zu vermeiden.

Rund 350.000 Menschen erkranken in Deutschland jährlich neu am so genannten Altersdiabetes. Der Begriff selbst schönt die Lage, denn die Betroffenen werden immer jünger. 30 oder 40 Jahre alt zu sein und Altersdiabetiker – das ist keine Seltenheit mehr. Der Trend ist alarmierend. Vor allem Kinder und Jugendliche sind betroffen, wenn sie in ihrer Freizeit Stunde um Stunde im Internet surfen oder vor dem Fernsehgerät sitzen. Kids, die sich zudem von Fast Food ernähren, sind die potenziellen Altersdiabetiker der Zukunft, insulinresistent, übergewichtig, mit Bluthochdruck und bereits beginnenden Gefäßschädigungen. Acht Prozent der deutschen Kinder sind adipös, also fettsüchtig. 20 Prozent sind übergewichtig, nicht durch den Kinderspeck, der irgendwann dahinschmilzt, sondern dauerhaft. In der nächsten Altersstufe, bei den Jugendlichen, sind es 30 Prozent. Damit ist auch hier der erste große Schritt hin zum Diabetes getan.

In der Bundesrepublik leben heute über fünf Millionen Menschen, deren Diabetes statistisch bekannt ist. Es existitieren zwei Formen der Zuckerkrankheit: 300.000 haben den Typ 1, 4,8 Millionen sind am Typ 2 erkrankt. Typ 1 ist der Jugendliche Diabetes, dessen Ursache man nicht sicher kennt und die man in einer Autoimmunschädigung vermutet. Er tritt häufig zwischen dem 11. und 15. Lebensjahr auf; zeitlebens müssen sich die Patienten des Typs 1 Insulin spritzen. Dem Betroffenen des viel häufiger auftretenden Typs 2, des so genannten Altersdiabetes, hingegen fehlt am Anfang seiner Krankheit nicht das Insulin, im Gegenteil: Seine Bauchspeicheldrüse produziert mehr und mehr Insulin, doch sein Körper und dessen Fettzellen, von denen er meist viel mehr hat, als ihm gut tut, können das eigene Insulin nicht mehr richtig verwerten. Sie werden insulinresistent. Es gibt dafür eine genetische Veranlagung, Schicksal ist es nicht. Viel allerdings hängt von den Ernährungsgewohnheiten ab. Spöttisch gesagt: Um die Disposition richtig in Schwung zu bringen, muss man sich an den doppelten Cheeseburger plus Pommes mit Majo halten. Eine weitere kaum zu unterschätzende Voraussetzung für einen Diabetes Typ 2 ist folglich Übergewicht.


Diabetischer Fuß

( Das echte Bild erspare ich euch mal lieber ) 


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Ein diabetischer Fuß ist eine häufige Komplikation der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus). Aufgrund des hohen Blutzuckers werden Blutgefäße und Nervenbahnen geschädigt. Dadurch entstehen leichter Wunden am Fuß, die sich infizieren können. Mit den geeigneten Pflegemaßnahmen und einer guten Blutzuckerregulation lassen sich schwere Komplikationen meist vermeiden. Mit dem Begriff „diabetischer Fuß“ werden verschiedene Krankheitsbilder bezeichnet, deren gemeinsame Ursache der erhöhte Blutzuckerspiegel beim Diabetes mellitus ist. Ärzte sprechen auch vom „Diabetischen-Fuß-Syndrom“ (DFS). Die beiden wichtigsten Krankheitsbilder sind der minderdurchblutete (ischämische) diabetische Fuß und der neuropathische diabetische Fuß.

Ein diabetischer Fuß ist eine ernstzunehmende Folgeerkrankung des Diabetes mellitus. Je länger der Diabetes besteht und je schlechter die Blutzuckerwerte eingestellt sind, desto höher ist das Risiko, einen diabetischen Fuß zu entwickeln. Im schlimmsten Fall droht eine komplette Amputation von Zehen, Fuß oder dem ganzen Bein.

Etwa zwei bis zehn Prozent der Diabetiker entwickeln einen diabetischen Fuß. Es handelt sich damit um eine der häufigsten Komplikationen der Zuckerkrankheit. Es können sowohl Typ-1- als auch Typ-2-Diabetiker von einem diabetischen Fuß betroffen sein.


Kommentare:

  1. Ein sehr ausführlicher und interessanter Beitrag!!!
    LG JJacky

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  2. Da kann ich Jacky nur Recht geben!! Klasse !!!

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  3. Sehr gut erklärt. Ich arbeite auf einer Dialysestation und 45 % der Patienten sind zuckerkrank. Und auch dort habe ich bereits die in oder andere Amputaion gesehen. LG Romy

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  4. Ein sehr ausführlicher und Interessanter Beitrag den du da geschrieben hast.

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