Die Mariendistel als Heilpflanze

16. Oktober 2016

Die Mariendistel als Heilpflanze


Mariendistel hilft bei Leber Vergiftung oder Entzündungen hat aber auch eine hohe Schutzwirkung auf die Leber ... Mehr Erfahrt ihr in diesen Post


Weitere Namen für die Mariendistel

  • Christi Krone 
  • Donnerdistel 
  • Fieberdistel 
  • Frauendistel 
  • Heilandsdistel 
  • Marienkörner 
  • Stechkörner


Aussehen

Die Mariendistel ist eine stachelige, violett / lila blühende Pflanze, die eine Wuchshöhe von 20 bis 150 cm erreicht



Vorkommen

Die Mariendistel kann man insbesondere in warmen Regionen wild am Wegesrand finden. Sie ist vor allem im Mittelmeerraum verbreitet, sie kommt aber auch auf den Kanaren, den Azoren und auf Madeira vor und reicht ostwärts bis Südrussland und Iran. In Mitteleuropa ist sie mancherorts unbeständig verwildert. Sie ist in Nord- und Südamerika sowie in Südaustralien als invasive Pflanze eingebürgert. Als Standort werden Ruderalstandorte wie Schuttplätze, Wegränder, Viehweiden über meist trockenen, steinigen Böden bevorzugt. 





Geschichte

Der Name der Mariendistel entstammt einer alten Legende, nach der die weißen Flecken auf ihren Blättern von der Milch der Jungfrau Maria stammen. Jahrhunderte lang wurde die Samen der Mariendistel, die den aktiven Inhaltsstoff Silymarin enthalten, zur Stärkung der Leber verwendet.





Wie hilft die Mariendieste

Da das Silymarin eine hohe Schutzwirkung auf die Leber hat, verhindert es Schäden, die durch eine Überbelastung der Leber zum Beispiel Vergiftung oder Entzündungen entstehen. Auch bei der heutzutage häufig auftretenden Leberverfettung hat sich die Mariendiestel bestens bewährt. Die Leberschutzwirkung wurde eindeutig belegt. Es wurde nachgewiesen, dass das schädliche Potential von Leber schädigenden Stoff in Anwesenheit der Mariendiestel abgeschwächt oder gar aufgehoben werden kann. Die Mariendistel schützt die Leber jedoch nicht nur vor Giftstoffen, sondern beschleunigt auch die Regeneration der Leberzellen.




Was ist Silybin

Silibinin, auch Silybin, ist die am stärksten pharmakologisch aktive Substanz des Stoffkomplexes Silymarin, der aus den Früchten der Mariendistel (Silybum marianum) gewonnen wird. Sie gilt als Leitsubstanz für arzneilich verwendete Mariendistel-Früchte-Extrakte, die im Wirkstoffgehalt auf Silibinin standardisiert werden. Mariendistel-Früchte-Extrakt soll leberschützend wirken und die Funktion der Leber stärken.




Mariendistel Zubereitung

Um eine leberschützende Wirkung zu erzielen, ist die eigene Herstellung eines Tees nicht geeignet. Bei der Einnahme von Teepräparaten gelangt nur ein kleiner Anteil des Silymarins in den Tee, so dass dabei die Dosis für die leberschützende Wirkung nicht erreicht wird. Hier sind standardisierte Teepräparate mit fixem Silymaringehalt vorzuziehen. Bei Verdauungsbeschwerden kann jedoch ein eigens hergestellter Tee von Nutzen sein.

Hierzu 3 g der zerkleinerten Früchte (1 Teelöffel entspricht etwa 3,5 g) mit siedendem Wasser übergießen oder mit kaltem Wasser ansetzen und kurz aufkochen. Nach 10-30 Minuten kann der Sud durch ein Teesieb gegeben werden. 

Derzeit sind keine Wechselwirkungen mit anderen Mitteln sowie Gegenanzeigen bekannt. Die Teeauszüge aus Mariendistelfrüchten schmecken fade und fettig. Durch die Zugabe von 5 % Fenchelfrüchten kann der Geschmack aufgewertet werden. Die Früchte sollten trocken, kühl und vor Licht geschützt aufbewahrt werden.




Dosierung

Die Tagesdosis beträgt, soweit nicht anders verordnet, 12-15 g der Früchte. Die Tagesdosis von Zubereitungen aus Mariendistelfrüchten sollte sich auf 200-400 mg Silymarin, berechnet als Silibinin, belaufen.


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