Gänsehaut Band 51 Der Geist ohne Kopf von R.L. Stine

04 Juli 2015

Gänsehaut Band 51 Der Geist ohne Kopf von R.L. Stine

Hallo meine Lesemäuse
Schön das ihr vorbei schaut

Ich stelle euch heute ein sehr schönes Kinderbuch vor. Das Buch habe ich früher auch sehr gerne gelesen. Das Buch heißt der Geist ohne Kopf und ist aus der bekannten Gänsehaut Reihe von R.L. Stine.


Gänsehaut Band 51 - Der Geist ohne Kopf von R.L. Stine
Gänsehaut - Band 51 - Der Geist ohne Kopf von R.L. Stine
Titel : Der Geist ohne Kopf
Autor : R.L. Stine
Preis: €  4,95 [D]
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 123
Reihe: Gänsehaut
Band : 51
Erstausgabe : Januar 2001
Verlag: Omnibus Verlag
ISBN : 3 - 570 - 20930 - X
Gänsehaut Band 51 - Der Geist ohne Kopf von R.L. Stine

Gänsehaut bekommt man, wenn's einen schauert. Und schaurig geht es zu in dieser Reihe. Die Hauptfiguren sind ganz normale Mädchen und Jungen von heute, neugierig und ziemlich mutig. Am Ende löst sich der Schrecken, und die Sache geht gut aus. Aber halt, was war das ??

Danny und Stephanie sind echte Gruselfans. Deshalb interessieren sie sich auch besonders für das große, düstere Haus am Hang, in dem es spuken soll. Gibt es den Geist ohne Kopf wirklich? Die beiden Freunde beschließen, dem Gerücht auf den Grund zu gehen. Eines Nachts lassen sie sich in dem alten Gemäuer einschließen und erleben eine schreckliche Geisterjagd ...

Stephanie Alpert und ich spuken oft bei uns in der Nachbarschaft herum. Die Idee dazu kam uns letztes Halloween. In unserer Gegend wohnen viele Kinder und es macht echt Spaß, sie abends als Geister heimzusuchen und zu erschrecken. Manchmal schleichen wir uns spätabends verkleidet aus dem Haus und starren in die Fenster der Kinderzimmer. Oder wir deponieren abgetrennte Hände oder einzelne Finger aus Gummi auf den Fensterbrettern. Gelegentlich werfen wir auch irgendwelche ekligen Sachen in die Briefkästen. An anderen Tagen verstecken wir uns im Gebüsch oder hinter Bäumen und geben total gruselige Laute von uns - Raubtierschreie oder geisterhaftes Stöhnen. Stephanie kann ein markerschütterndes Werwolfheulen imitieren. Und wenn ich den Kopf in den Nacken lege und schrill und laut kreische, zittern sogar die Blätter an den Ästen. Die Kinder in unserer Gegend sind ganz schön eingeschüchtert. Morgens sehen wir häufig welche, die erst mal ängstlich zur Tür hinausspähen, bevor sie herauskommen. Und abends trauen sich sowieso die wenigsten noch allein nach draußen. Wir sind ganz schön stolz auf uns.

Tagsüber sind wir einfach Stephanie Alpert und Danny Comack, zwei ganz gewöhnliche Zwölfjährige. Aber sobald es Nacht wird, verwandeln wir uns in die Grauen erregenden Gruselgeschwister von Wheeler Falls.

Aber das weiß niemand. Keine Menschenseele. Wir sehen aus wie alle anderen Sechstklässler, die mit uns auf die Wheeler-Highschool gehen. Wir haben beide braune Haare und braune Augen. Und wir sind beide groß und dünn. Stephanie scheint nur deshalb ein paar Zentimeter größer zu sein, weil ihr Haar mehr Volumen hat. Manche Leute, die uns zusammen sehen, halten uns für Bruder und Schwester. Sind wir aber gar nicht. Wir haben beide keine Geschwister und das macht uns auch überhaupt nichts aus. Stephanie wohnt gegenüber von mir. Wir gehen morgens zusammen zur Schule und tauschen immer unsere Pausenbrote, obwohl wir von unseren Eltern beide meistens Brote mit Erdnussbutter und Marmelade eingepackt bekommen. Wir sind normal. Total normal. Das einzig Ungewöhnliche an uns ist unser geheimes, nächtliches Hobby. Wie wir auf die Idee kamen, als die Grauen erregenden Gruselgeschwister aufzutreten? Tja, das ist eine lange Geschichte.

Letztes Halloween war eine sternenklare, kühle Nacht. Über den kahlen Baumkronen schwebte ein riesiger Vollmond. Ich hatte mich als Sensenmann verkleidet und mich vor das Fenster von Stephanies Zimmer gestellt. Auf Zehenspitzen versuchte ich in ihr Zimmer zu spähen, um einen Blick auf ihr Kostüm zu erhaschen. »He - weg da, Danny! Gucken gilt nicht!«, brüllte sie durch das geschlossene Fenster nach draußen. Dann zog sie das Rollo runter.

»Ich hab gar nicht geschaut. Ich habe mich nur ein bisschen gestreckt!«, brüllte ich zurück.
Ich war echt gespannt auf Stephanies Kostüm. Sie hat immer die genialsten Einfälle für Halloween. Im Jahr davor kam sie zum Beispiel von Kopf bis Fuß dick in grünes Klopapier gewickelt aus dem Haus gewackelt. Man sah sofort, dass sie ein lebender Eissalat sein sollte.

Aber dieses Jahr rechnete ich mir gute Chancen aus, sie zu übertrumpfen. Ich hatte mir mit meinem Sensenmannkostüm aber auch wirklich Mühe gegeben. Ich trug hohe Plateauschuhe - so hoch, dass ich Stephanie damit locker überragen würde. Dazu einen langen schwarzen Kapuzenumhang, der am Boden schleifte. Meine braunen Locken hatte ich unter einer Gummimaske versteckt, die meinen Kopf wie einen knochigen Totenschädel aussehen ließ. Und ich hatte mir ekelhafte Schminke ins Gesicht geschmiert, die die Farbe von schimmeligem Brot hatte. Mein Dad wollte mich überhaupt nicht anschauen. Er sagte, bei meinem Anblick würde ihm speiübel.

Wenn das kein Erfolg war! Ich konnte kaum erwarten zu sehen, wie es Stephanie speiübel wurde, und klopfte deshalb mit meiner langen Sense gegen die Scheibe. »He, Steph - Beeilung!«, brüllte ich. »Ich kriege langsam Hunger. Ich brauche was Süßes!« Ich wartete und wartete. Irgendwann begann ich im Vorgarten auf und ab zu gehen. Mein langer Umhang strich raschelnd über den mit trockenem Laub bedeckten Rasen. »He! Wo bleibst du denn?«, rief ich wieder. Aber Stephanie blieb stumm. Ich stöhnte ungeduldig und wandte mich dem Haus zu. In diesem Moment sprang mich ein riesiges behaartes Tier von hinten an und biss mir den Kopf ab.

Na ja, nicht richtig. Aber es versuchte es. Es knurrte bösartig und wollte sich mit seinen schimmernden Reißzähnen in meiner Kehle festbeißen. Ich stolperte rückwärts. Das Wesen sah aus wie eine riesige schwarze Katze, von Kopf bis Pfote mit struppigem, schwarzem Pelz bedeckt. Aus den haarigen Ohren und der schwarzen Nase sickerte gelblicher Schleim und seine langen, spitzen Zähne blitzten in der Dunkelheit auf. Das Tier knurrte wieder und streckte mir eine behaarte Pfote entgegen. »Süßigkeiten… her mit allen deinen Süßigkeiten!« »Stephanie…!«, stieß ich mit erstickter Stimme hervor. Das war doch Stephanie, oder? Als Antwort rammte mir das Tier seine Klauen in den Bauch. Und da sah ich an seinem behaarten Gelenk Stephanies Mickymaus-Armbanduhr glänzen. »Wahnsinn, Stephanie! Du siehst hammermäßig aus. Echt, du…« Weiter kam ich nicht. Stephanie duckte sich hinter eine Ecke und zerrte mich mit sich zu Boden. Meine Knie schrappten über die harte Erde. »Aua! Hast du einen Knall?«, beschwerte ich mich. »Was soll der Quatsch?«

In diesem Moment zog eine Gruppe verkleideter Kinder an uns vorbei. Stephanie sprang hinter der Hecke hervor. »Arrgrrrh!«, knurrte sie.

Die kleinen Kinder erschraken total. Sie drehten sich sofort um und stürmten hysterisch kreischend davon. Drei von ihnen verloren bei der Flucht ihre Süßigkeitentüten, die Stephanie gierig aufsammelte. »Mhmmmm, lecker!« »Ha, die haben sich fast in die Hose gemacht!«, rief ich und sah den davonrennenden Kindern hinterher. »Wahnsinn!« Stephanie begann zu lachen. Sie hat so ein hohes glucksendes Lachen, das total ansteckend ist. Es hört sich an wie ein Huhn, das gekitzelt wird. »Ja. Das war echt ziemlich witzig«, stimmte sie mir zu. »Witziger als von Haus zu Haus gehen und von den Erwachsenen Süßigkeiten zu erpressen.«

Also verbrachten wir den Rest des Abends damit, kleine Kinder zu erschrecken. Besonders viele Süßigkeiten hatten wir am Ende nicht, aber dafür eine Menge Spaß. »Oh Mann, wär das nicht super, wenn wir das jeden Abend machen könnten!«, begeisterte ich mich auf dem Nachhauseweg. »Können wir doch«, behauptete Stephanie grinsend. »Ich wüsste nicht, wo geschrieben steht, dass man Kinder nur an Halloween erschrecken kann - falls du verstehst, was ich meine.« Ich verstand genau, was sie meinte. Sie warf ihren struppigen Kopf in den Nacken und krähte ihr Hühnerlachen. Ich fiel mit ein. Das war der Beginn unseres Spuktreibens in der Gegend. Spätabends schlagen die Grauen erregenden Gruselgeschwister zu und terrorisieren die Nachbarschaft. Wir sind überall! Na ja… fast überall.

Es gibt nur einen Ort in der Gegend, an dem sogar Stephanie und ich eine Gänsehaut bekommen. Und zwar ist das ein uraltes Haus, das ein paar Straßen weiter steht. Es wird das Hill House genannt, weil es auf einem hohen Hügel in der Hill Street steht. Ich weiß, ich weiß - es gibt eine Menge angeblicher Spukhäuser. Aber im Hill House spukt es wirklich. Stephanie und ich wissen das mit Sicherheit. Denn dort ist uns der Geist ohne Kopf erschienen. Hill House ist die größte Touristenattraktion in Wheeler Falls und - um ehrlich zu sein - die Einzige. Womöglich habt ihr ja selbst schon mal von dem Haus gehört. Es ist schon in vielen Büchern beschrieben worden. Dort finden stündlich Besichtigungstouren statt. Die Führer tragen unheimliche schwarze Uniformen, benehmen sich so, dass man echt Angst kriegt, und erzählen...




Gänsehaut Band 51 - Der Geist ohne Kopf von R.L. Stine
Das Buch sehr schön für Kinder und Jugendliche gemacht. Kurze Kapitel zwischen 2 und 5 Seiten. Es sind auch nicht gerade dicke Bücher das ist sehr toll vor allem für die Kinder die noch nicht so Ausdauer haben mit lesen oder Angefangen haben mit lesen. Es ist sehr verständlich beschrieben keine schwierigen Worte oder Fachbegriffe wo Kinder nichts mit Anfangen können. Die Geschichten selber sind sehr spannend geschrieben, die Namen in den Büchern sind Amerikanische Namen aber sehr leichte zum aussprechen. Die Cover von den Büchern klasse von den Farben her sind die Bücher gleich gehalten und das Motiv vorne passt schon sehr gut zum Titel und auch zu der Geschichte. Die Geschichten sind sehr schön beschrieben das man sich das wirklich alles vorstellen kann vor allem Kinder haben ja eine menge Fantasie und das Ende der Geschichten ist dann angeschlossen aber auch gleichzeitig noch offen ist eine menge Spielraum noch für die Kinder zum nachdenken wie könnte es weiter gehen. Am Ende jedes Buches ist dann von den darauf folgenden Band eine kleine Leseprobe gemacht.



-

► Hat jemand von euch das Buch schon gelesen ??

► Würdet euch das Buch interessieren ??

► Wie gefällt euch das Buch ?? 

- -


Zum Rezensionsindex


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Über ein nettes Kommentar freue ich mich. Bla Bla Beleidigungen und Unsinn werden gelöscht.

Der Inhalt dieser Seiten ist mein Eigentum und unterliegt dem deutschen Urheberrecht. Die Kopie, Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jede Art der Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtes bedürfen vorab meiner schriftlichen Zustimmung.


© 2012 · Shelly Abdallah · Impressum · Datenschutz · Haftungsausschluss