Trauben als Heilpflanze

02 September 2013

Trauben für die Durchblutung



Hallo meine Lieben
Hoffe euch geht es gut 


Süß und prall liegen sie jetzt im Handel und warten darauf, vernascht zu werden. Aber nicht nur kulinarisch lohnt sich bei Weintrauben das Zugreifen: In ihnen steckt die gesammelte Kraft eines langen Sommers und mit ihrer geballten Ladung nützlicher Substanzen werden Sie zu einem echten Gesund-Snack.Die in den Früchten enthaltenden Ballaststoffe - Schale und Kerne - '' putzen'' von innen ; Trauben sind mit Fruchtsäure und hohem Kaliumanteil ideal zum Entschlacken. Resveratrol und Opc ( oligomere Procyanidine ) beeinflussen zudem die Durchblutung positiv und senken die Blutfettwerte 



Entschlacken mit Weintrauben


Warum Weintrauben gesund sind? Wer jetzt eine Kur mit Trauben macht, bereitet den Körper optimal auf den restlichen kalten Winter vor. Schon ein, zwei Tage, an denen wir uns mit den süßen Beeren satt essen, können eine ganze Menge bringen: Die reichlich enthaltenen Ballaststoffe in Schalen und Kernen putzen uns von innen so richtig durch und stärken damit auch das Immunsystem. Gute Gründe also, warum Weintrauben gesund sind. Der hohe Kaliumanteil befreit gleichzeitig von überschüssiger Flüssigkeit und reguliert den Wasserhaushalt; die Fruchtsäure hilft dabei, Schlacken abzubauen. Wir fühlen uns automatisch leichter – und sind es auch, denn das Entwässern kostet Pfunde. Wenn Sie es probieren wollen: Lassen Sie sich pro Tag bis zu 2 kg Weintrauben schmecken und trinken Sie dazu reichlich Wasser und Früchte- oder Kräutertee. Eine solche Traubenkur kann übrigens auch ganz allgemein beim Entgiften helfen. Wichtig ist allerdings: Die Weinbeeren müssen ungespritzt sein! Kaufen Sie also am besten Bio-Trauben. Gründliches Waschen ist trotzdem oberste Regel, am besten unter fließendem warmem Wasser – so werden alle eventuell vorhandenen unerwünschten Stoffe abgespült. Übrigens: die manchmal vorhandene stumpfe Schicht auf der Schale ist kein Hinweis auf Pestizide. Sie entsteht durch Tau beim Temperaturwechsel zwischen Nacht und Tag, ist also gesundheitlich völlig unbedenklich.



Power für Zellen und Immunsystem


Die beiden Inhaltsstoffen Resveratrol und OPC (oligomere Procyanidine) bilden ein fast unschlagbares Team und machen die Weintrauben gesund: Sie wirken sich positiv auf die Durchblutung aus und beugen so Herz- und Kreislauferkrankungen vor. Am meisten OPC kann der Körper übrigens aufnehmen, wenn die Trauben mit Stielen und Kernen entsaftet werden. Weil bei rotem Wein oder Traubensaft – im Gegensatz zu weißem – auch dieser scheinbare Abfall mit verwendet wird, steckt darin am meisten von den beiden Wohltätern. Zugegeben: Auch wenn Weintrauben gesund sind – viel Vitamin C haben sie nicht zu bieten. Treibstoff fürs Immunsystem sind sie aber trotzdem, denn der hohe Gehalt des Pflanzenstoffs OPC schützt nachweislich vor Infektionskrankheiten und übertrifft als Zellschutzstoff sogar die Vitamine C und E um ein Vielfaches. Gleichzeitig kurbelt das OPC die Aufnahme der beiden Vitamine im Körper sogar noch an und hilft zusammen mit dem Resveratrol dabei, den Cholesterinspiegel zu senken. Weintrauben und alle Produkte daraus (wie z.B. Wein, Saft oder Kernextrakte) gelten darum bei Experten als zuverlässige Vorbeugung gegen alle Beschwerden und Erkrankungen, die durch eine Schädigung der Körperzellen entstehen. Sie können auch den Alterungsprozess verlangsamen, für den hauptsächlich Zellschädigungen durch freie Radikale verantwortlich sind.




Inhaltsstoffe der Traube: Relativ viel Fruchtzucker


Trauben bestehen hauptsächlich aus Wasser. Sie haben einen relativ hohen Fruchtzuckergehalt. Sie enthalten zudem Fruchtsäuren (vor allem Wein- und Apfelsäure).


In Trauben steckt auch 
  • Vitamin B6 
  • Folsäure 

Vitamin B6 benötigt der Körper unter anderem für den Eiweißstoffwechsel, Folsäure unter anderem für die Blutbildung. Auch enthalten Weintrauben den sekundären Pflanzenstoff Ellagsäure. In der Haut der Trauben findet sich der antioxidativ wirkende Pflanzenstoff Resveratrol.




Herkunft 


Eine der ältesten Kulturpflanzen. Man unterscheidet zwischen Weintrauben und Tafeltrauben. Tafeltrauben sind die Beeren, die umgangssprachlich als Weintrauben bekannt sind und die wir als Obst verzehren oder in getrockneter Form als Rosinen. Aus Weintrauben wird Wein hergestellt. Die Weinrebe ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Menschen. Bereits vor 5000 Jahren bauten die Ägypter die Kletterpflanzen an und verarbeiteten die Trauben zu Wein. Auch die Römer schätzten Weintrauben. Sie verbreiteten die Beeren in den gesamten Mittelmeerraum und nach Nordeuropa.

Heute sind Wein- und Tafeltrauben ein wirtschaftlich sehr bedeutendes Gut. Ihre Produktion liegt weltweit an zweiter Stelle aller Obstarten. Dabei werden 80 Prozent der Trauben zu Wein verarbeitet, zehn Prozent gehen als Tafeltrauben in den Handel, die restlichen zehn Prozent werden getrocknet als Rosinen angeboten.


Botanik: Rund 16.000 Rebsorten


Eines vorweg: Trauben gehören botanisch gesehen zu den Beeren. Tafel- und Weintrauben sind die Früchte der Weinrebe, einer sommergrünen Kletterpflanze. Der Kletterstrauch, der Winkelranken bildet, wird an Gerüstsystemen kultiviert. Die Blüten der Pflanze, aus denen die Beeren wachsen, sind in Rispen gebündelt. Die Beeren sind rund bis oval und grün, gelblich, rot oder blau bis schwarzblau. Es gibt kernlose Sorten und welche mit Kernen. Die Kerne befinden sich in den zwei bis vier Fächern der Beere, eingebettet im weichen, saftigen Fruchtfleisch.

Ein Weinstock trägt pro Saison bis zu 50 Trauben und kann bis zu 60 Jahre alt werden. Die Vielfalt an Traubenarten ist riesig: Es gibt rund 16.000 Rebsorten. Zu erwähnen sind die edlen Muskattrauben, die weiß oder blau sind und nach Muskat schmecken. Weinreben wachsen in allen gemäßigten, teils subtropischen Regionen der Erde. Tafeltrauben brauchen ein besonders warmes und mildes Klima, damit sie ihren süßen und aromatischen Geschmack ausbilden können.




Tipps zur Zubereitung 



Frisch, getrocknet oder als Saft 
Tafeltrauben eignen sich als Belag für Torten 
Man kann aus ihnen auch Gelee oder Marmelade kochen. 
Die Beeren werden gerne zu Käseplatten gereicht. 

Getrocknet sind sie als Rosinen sehr beliebt. 
Traubensaft und das aus den Samen der Beeren gepresste 
Traubenkernöl wird aus Weintrauben hergestellt.


Kommentare:

  1. Das mit den Trauben habe ich auch schon herausgefunden. Die sind bester als man Tabletten die es zu kaufen sind.

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