Meine Ägyptische Zeichnung auf Holz

26 September 2012

Meine Ägyptische Zeichnung auf Holz


Guten Morgen meine Lieben
schön das Ihr vorbei schaut


Heute wollte ich euch mal ein Bild zeigen was ich mit 10 Jahren gemalt habe. Das Bild hängt bis heute noch in meinen Zimmer und ich liebe es einfach. Das Bild besser gesagt die Bilder habe ich auf einer alten Rückwand von einem Schrank gemalt. Die Bilder zeigen aus den alten Ägypten den Gang des Pharaos nach dem Tod zum Totengericht.


Meine Ägyptische Zeichnung auf Holz




Das Totengericht 

Das göttliche Richtergremium tagt in der '' Halle der vollständigen Gerechtigkeit '', wo Diesseits und Jenseits sich berühren. Dort steht eine große Waage, auf der unter Aufsicht des schakalköpfigen Anubis und des Schreibergottes Thoth das Herz des Verstorbenen gewogen wird. Das Herz galt den Ägyptern als das Zentrum der Persönlichkeit, als Sitz von Verstand, Willen und Gewissen. In der anderen Waagschale liegt eine Feder, Symbol der Gerechtigkeitsgöttin Maat, der göttlichen Ordnung. Nur wenn das Herz mit der Maat im Gleichgewicht ist, hat der Tote die Prüfung bestanden.

Das irdische Verhalten eines Menschen wird hier also gemessen am Ideal der himmlischen Gerechtigkeit. Nur sehr wenige Menschen wären einer solchen Prüfung gewachsen. Alle fürchten sich, denn neben der Waage steht die '' Große Fresserin '', ein Monster, zusammengesetzt aus Krokodil, Raumkatze und Nilpferd, bereit, denjenigen zu verschlinge, dessen Herz sich als zu schwer erweist. Das wäre die schlimmste aller denkbaren Strafen, die völlige Vernichtung, der endgültige zweite Tod ohne Hoffnung auf Wiedergeburt. Aber auch hier haben die Ägypter zu Lebzeiten vorgesorgt. Zwischen den Beinen vieler Mumien liegen Papyrusrollen, mit eingewickelt in die Leinenbinden. Sie enthalten Sprüche und Bilder, eine Art Führer durch das Totenreich. In früheren Zeiten, im Alten Reich, hatte man sie an die Wände der Grabkammer in den Pyramiden gemeißelt, zum ausschließlichen Nutzen der Könige. Diese '' Pyramidentexte '' gehören zu den ältesten bekannten theologischen Texten. Ein gewisser '' Demokratisierungsprozess '' , zumindest, was das Jenseits betraf, erlaubte es später auch wohlhabenden Staatsdienern, sich mit einer Anleitung für das Totenreich auszurüsten, die hilfreichen Sprüche wurden auf die Särge und im Neuen Reich auf Papyrusrollen geschrieben. Diese '' Totenbücher '' konnte man fertig kaufen, nur noch der Name des Besitzers musste eingesetzt werden. Ihr Preis entsprach etwa dem für ein bis zwei Kühe, einen Sklaven oder dem halben Jahreseinkommen eines Arbeiters, sie blieben also für die unteren Schichten unerschwinglich.


Der Jenseitsführer - Thoth selbst, der Gott der Weisheit, soll ihn verfasst haben - nennt nicht nur die Gefahren der Unterwelt, sondern hält gleichzeitig die Zaubersprüche bereit, sie abzumildern. Etwa 200 magische Formeln, im richtigen Moment gesprochen, helfen dem Besitzer. Beim Erscheinen vor dem Totengericht und der Wiegezeremonie etwa der 125. Spruch. der beginnt : '' Ich habe kein Unrecht gegen Menschen begangen, ich habe keine Tiere misshandelt '' , und fortfährt : '' ich habe das Überschwemmungswasser nicht zurückgehalten. '' Das musste nicht der Wahrheit entsprechen, sollte oft geradezu verhindern, das sie ans Licht kam. Der Text diente als Beschwörung, durch die Sprüche und die magischen Bilder des Papyrus gebannt, bleiben die Waagschalen im Gleichgewicht, und die Richter erklären den Toten im Einklang mit der göttlichen Ordnung : '' Er ist gerechtfertigt. Die Fresserin sollte keine Gewalt über ihn haben !''



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