Die Klettenwurzel als Heilpflanze

3. Mai 2012

Die Klettenwurzel gegen Toxine


Kletten kennt denk ich mal jeder Mensch die meisten noch aus der Kindheit. Kletten haften besonders gern an unserer Kleidung oder im Fell von Tieren oder auch an unseren Haaren. Sehr Ungünstig ist es, wenn sich eine Klette in unseren langen Haar verfängt, da die Entfernung der Klette dann wirklich sehr lang und schmerzhaft werden kann. Aber nicht nur kletten kann diese wundervolle Pflanze, sie besitzt zu dem noch eine heilende Wirkung. Mehr über die Pflanze erfahrt ihr in diesen Post.

Genau diese Eigenschaft das kletten macht die Klette für unser Blut so wertvoll und wichtig. Den nicht nur die Früchte, haben eine klebende oder bindende Fähigkeiten.

Auch die Wurzeln der Klette kann binden, aber halt nicht an unsere Kleidung, sondern an Schwermetalle und Gifte. Die Toxine (Gifte) werden auf dieser Weise schnell aus dem Körper ausgeschwemmt und entfernt.




Die Klettenwurzel gegen Toxine

Anwendung


Die Wurzel der Klette wirkt unter anderen harntreibend, so dass die gebundenen Giftstoffe nicht unbedingt über unseren Darm, sondern auch über unsere Nieren ausgeschieden werden können.

Die Kletten besitzen auch antibakterielle und antimykotische Eigenschaften, deshalb werden sie auch sehr gerne bei Hautproblemen wie Beispielsweise bei Akne oder öliger Auszug bei schuppiger Kopfhaut angewendet.

Die Haupt - Inhaltsstoffe der Klettenwurzel sind Inulin, Schleime, ätherisches Öl, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Sitosterin sowie die erwähnten antibiotisch und fungizid wirkende Substanzen.


  • Magen-Darmbeschwerden 
  • Gicht 
  • Rheuma 
  • Hauterkrankungen 
  • Entwässerung 
  • Blutreinigung 




Dosierung und Art der Anwendung

Zur Teebereitung werden 2 - 2,5 g der fein geschnittenen oder grob pulverisierten Wurzel mit kaltem Wasser angesetzt. Der Ansatz wird entweder sofort oder nach nach mehreren Stunden bis zu einer Stunde aufgekocht und anschließend durch ein Teesieb gegeben. Dreimal täglich 2 bis 6 g getrocknete Wurzel dürfen verwendet werden.


  • antimykotische heißt pilzfeindlich und ist ein Mittel gegen Pilz
  • Toxine sind Gift
  • Inulin ist ein Gemisch von Polysacchariden aus Fructosemolekülen
  • Polysaccharide auch als Mehrfachzucker, Vielfachzucker, Glycane/Glykane oder Polyosen bezeichnet



Innerliche Anwendung

  • Tee : 2-6 g Wurzel mit heißem Wasser übergießen, abseihen und dreimal täglich trinken
  • Abkochung : 2,5 g fein geschnittene Wurzel mit Wasser ansetzen, mehrere Stunden stehen lassen, dann bis zu einer Stunde kochen, anschließend abseihen




Äußerliche Anwendung

  • Das Wurzelöl kann zum Einreiben kaufen und anwenden. 
  • die Blätter als Umschlag zur Reizlinderung verwendet werden.

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