Der Beifuss als Heilpflanze

01 August 2014

Der Beifuss hilft bei Frauenbeschwerden und Verdauungsbeschwerden  Die Einsatzgebiete des Beifusses sind vielfältig. Besonders wirksam ist er jedoch bei Beschwerden des Verdauungssystem und bei Frauenleiden. Ob also Verdauungsschwäche, Blähung, Appetitlosigkeit oder Gallenleiden, der Beifuss hilft genauso wie bei Menstruationsbeschwerden und Krämpfen nahezu aller Art.   Eine Variation des Beifusses ist der einjährige Beifuss. Er stammt aus den Fernost und wird schon seit vielen Jahrhunderten in der Traditionellen Chinesischen Medizin eingesetzt. Er gilt als Mittel gegen Krebs sowie gegen Malaria.


Eine äußerst unscheinbare, aber dafür umso mächtigere Heilpflanze ist der gemeine Beifuss. Er ist ein Verwandter des Wermut.


Weiter Namen
  • Beifuß 
  • Gemeine Beifuß 
  • Gewürzbeifuß 
  • Gewöhnlicher Beifuß 
  • Besenkraut 
  • Fliegenkraut 
  • Gänsekraut 
  • Johannesgürtelkraut 
  • Jungfernkraut 
  • Sonnenwendkraut 
  • Weiberkraut 
  • Wilder Wermut 
  • Wisch 



Aussehen 

Die ausdauernde krautige Pflanze erreicht Wuchshöhen von 60 Zentimeter bis zu 2 Meter.In endständigen, rispigen Blütenständen stehen viele körbchenförmige Teilblütenstände zusammen. Die unscheinbaren, weißlich-grauen, gelblichen oder rotbraunen Blütenkörbchen weisen eine Höhe von 2,5 bis 3,8 Millimeter und einen Durchmesser von 2 bis 3 Millimeter auf



Blütezeit 

Die Blütezeit erstreckt sich von Juli bis September. Die Fruchtreife beginnt ab September.



Vorkommen

Der Beifuss ist in Mitteleuropa heimisch, was äußerst praktisch ist, da man ihn somit nahezu überall kostenfrei zur Verfügung hat.




Wofür wird Beifuss angewendet

Die Einsatzgebiete des Beifusses sind vielfältig. Besonders wirksam ist er jedoch bei Beschwerden des Verdauungssystem und bei Frauenleiden. Ob also Verdauungsschwäche, Blähung, Appetitlosigkeit oder Gallenleiden, der Beifuss hilft genauso wie bei Menstruationsbeschwerden und Krämpfen nahezu aller Art.

Eine Variation des Beifusses ist der einjährige Beifuss. Er stammt aus den Fernost und wird schon seit vielen Jahrhunderten in der Traditionellen Chinesischen Medizin eingesetzt. Er gilt als Mittel gegen Krebs sowie gegen Malaria.



Beifuß Zubereitung

1 Teelöffel der Droge (entspricht etwa 1,2 g) werden mit circa 150 ml siedendem Wasser übergossen und anschließend etwa 5 Minuten stehen gelassen. Um den Appetit anzuregen sollten etwa 2-3 Tassen täglich, jeweils vor den Mahlzeiten, getrunken werden. 



Beachten :

Beifuß sollte während Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei bestehender Überempfindlichkeit gegenüber Beifuß oder anderen Korbblütengewächsen nicht angewendet werden. 





Beifuss Dosierung

Beifußkraut wird in Form von Tee (heute jedoch keine Teepräparate mehr erhältlich) oder in diversen traditionellen Arzneimitteln wie zum Beispiel Melissengeist Vital angeboten. Die mittlere Tagesdosis beträgt bei Beifuß etwa 3 g der Droge




Beifuß Nebenwirkungen

Die Pollen der Pflanzen enthalten allergene Strukturen, die nach vorangegangener Sensibilisierung allergische Reaktionen auslösen können. Auch wurde eine abortive, das heißt eine Fehlgeburt unterstützende Wirkung beschrieben. Dies wird vorwiegend auf das im ätherischen Öl enthaltene Thujon zurückgeführt, das eine stimulierende Wirkung auf den Uterus ausüben soll. Wechselwirkungen mit anderen Mitteln sind derzeit nicht bekannt.



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