Der Löwenzahn als Heilpflanze

04 Januar 2013

Der Löwenzahn als Heilpflanze

Für viele ist der Löwenzahn Unkraut aber wenige wissen das der Löwenzahn auch eine wundervolle Heilende Pflanze ist und wahrscheinlich ist der Löwenzahn deshalb so weit verbreitet, damit für jeden von uns genug dieser wundervollen Heilpflanze zur Verfügung steht.

Der Löwenzahn schmeckt leicht bitter.Der Löwenzahn hat viele Bitterstoffen, Carotinoiden, Flavonoiden, Gerbstoffen, Vitaminen, Mineralstoffen, Schleimstoffen und in der Wurzel befindet sich das Inulin. Der Löwenzahn kann Fasten - Symptome wie Kopfschmerzen aber auch Nachwirkungen eines übermäßigen Alkoholgenusses nach einer Party sehr gut lindern. Er wird auch bei Bluthochdruck, Husten und Schnupfen sowie bei Verstopfung und Problemen mit der Gallenblase eingesetzt.

Auch regt der Löwenzahn die Durchblutung im Körper an. Auf diese Weise unterstützt er den Abtransport von Stoffwechselschlacken, die sich im Bindegewebe bei uns eingelagert haben und zu Krankheiten wie Rheuma und Gicht beitragen können. Die Betroffene von diesen Krankheiten profitieren viel vom Löwenzahn insbesondere durch eine spürbaren Schmerzrückgang.






Der Löwenzahn gegen Fasten - Symptome


Eine Löwenzahn - Kur kann durch die Anregung der Gallensaftsekretion auch der Bildung oder der Vergrößerung von bereits vorhanden Gallensteinen entgegen wirken. Auch Beschwerden im Magen oder auch Darm Bereich wie Völlegefühl, Blähungen und Verdauungsproblemen können mit dem Löwenzahn gelindert werden. Außerdem hat der Löwenzahn eine Harntreibende Wirkung, so dass er auch bei Problemen mit den Harnwegen sehr hilfreich sein kann. Allgemein wirkt der Löwenzahn stärkend auf geschwächte Menschen, oder auch Ältere Menschen. Da er auch appetitanregend und insgesamt antriebssteigernd wirkt und wirken kann. Eine Löwenzahn - Kur bietet sich insbesondere im Frühjahr sehr gut an. Dazu wird der Löwenzahn in Form einer frischen Pflanze, als Tee oder als Löwenzahnwurzelelextrakt sowie als Löwenzahnfrischpflanzensaft oder als Löwenzahnblattpulver über 4 bis 6 Wochen abgewendet.



Löwenzahn-Frischpflanzenpresssaft

Einen Frischpflanzenpresssaft könnt ihr selbst sehr leicht herstellen. Dazu benötigen ihr eine sog. Graspresse oder einen leistungsfähigen Entsafter. Man entsaftet dreimal täglich so viele Löwenzahnblätter, bis man jeweils 50 ml Saft zusammen hat.

Diesen trinkt man langsam, am besten auf leeren / nüchternen Magen und immer mit einem Zeitabstand von mindestens einer halben Stunde zu den entsprechenden Mahlzeiten.

Weitaus einfacher könnt ihr den Löwenzahnsaft in Form eines im Handel erhältlichen Saftes zu euch nehmen. Wenn es sich um ein hochwertiges Produkt am besten in Bio-Qualität handelt, können ihr von den gesundheitlichen Vorzügen sämtlicher Löwenzahnanteile Blätter und Blüten sowie Wurzeln profitieren.


Der Löwenzahn als Heilpflanze



Löwenzahnwurzel-Tee

Bei all den oben genannten Beschwerden kann der Löwenzahn sehr einfach in Form von Tee oder Frischpflanzenpresssaft benutzt werden. Natürlich können ihr Tee auch aus den getrockneten Blättern kochen oder herstellen. Da die Wurzel sehr gehaltvoller ist, beschreibe ich euch die Zubereitung von Tee aus der Löwenzahnwurzel. 

Die im Frühjahr vor der Blüte gesammelten Löwenzahnwurzeln werden am besten trocken gesäubert also bitte nicht gewaschen oder feucht machen. Diese längs in Streifen schneiden und einpaar Tage an einem luftig-warmen Ort trocknen. Von diesen trockenen Wurzeln setzt man etwa 2 TL pro Tasse über Nacht in kaltem Wasser an. Am nächsten Tag kocht man den Tee kurz auf, giesst ihn dann ab und trinkt davon täglich mindestens drei Tassen. 



Löwenzahnwurzelextrakt

Auch sehr einfach ist die Anwendung von hochwertigem Löwenzahnwurzelextrakt. Die Wurzeln werden zum Zeitpunkt der höchsten Vitalstoffdichte geerntet und so schonend zu einem dickflüssigem Saft verarbeitet, dass die wertvollen Inhaltsstoffe weitgehend erhalten bleiben. Vom Löwenzahnextrakt nimmt man mehrmals täglich einen Viertel Teelöffel oder eine Messerspitze zu sich. Man speichelt den Extrakt gut ein und lässt ihn im Mund etwas einwirken, bevor man ihn schluckt. Danach kann man etwas stilles Wasser trinken oder zu sich nehmen. Der Löwenzahnwurzelextrakt kann aber auch in Kräutertee oder Wasser eingerührt werden und langsam getrunken werden




Löwenzahn bei Hautproblemen

Auch äußerlich kann der Löwenzahn gute Taten vollbringen. Hühneraugen, Hornhaut und Warzen und vieles mehr werden zwei- bis mehrmals täglich mit dem weißen Pflanzensaft aus den Löwenzahnstängeln benetzt und können mit dieser Behandlung nach mehrwöchiger Anwendung beseitigt werden.




Löwenzahn als Wundheiler

Da der Löwenzahn antibakterielle und damit entzündungshemmende Eigenschaften aufweist oder besser gesagt hat, kann er zur Behandlung und zur Heilung von Wunden genutzt werden und Infektionen zu verhindern.

Auch Schmerzen oder Juckreiz aufgrund von Insektenstichen oder Insektenbisse können durch das Auftragen des Pflanzensaftes aus dem Stängel oder der Wurzel des Löwenzahns gelindert werden.

Falls der Stängelsaft euch nicht wirksam genug erscheint oder ist, könnt ihr auch die komplette Pflanze in einem Mixer mit etwas Wasser zu Brei zerkleinern und diesen Brei auf die entsprechenden Stellen auftragen.


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